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Peter M. Röttsches

FDI-Bezirk Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein

Beiträge: 4

Wohnort: Neuss

Beruf: Offsetdrucker, Drucktechniker

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1

Mittwoch, 3. November 2010, 13:44

Neue Bezeichnungen der Ausbildungsberufe

Waren bisher die Änderungen der Berufsbezeichnungen in unserer Branche ein Tribut an die geänderten Fertigungsabläufe (wer kennt heute als Azubi in unserer Branche noch die Tätigkeit eines Reprofotografen oder eines Schriftsetzers?), so sollen ab August des kommenden Jahres einige der derzeit noch aktuellen Ausbildungsberufe wie folgt umbenannt werden.

- Medientechnologe Druck für den Drucker
- Medientechnologe Siebdruck für den Siebdrucker
- Medientechnologe Druckverarbeitung für den industriellen Buchbinder
- Mediengestalter Flexografie für den Flexografen
- Packmitteltechnologe für den Verpackungsmittelmechaniker


Quelle: www.druck-medien.net

Nun wird also in einigen Jahren der Medientechnologe Druck das zu Papier bringen, was zuvor der Mediendesigner entworfen hat. Anschließend wird der Medientechnologe Druckverarbeitung das Produkt in seine endgültige Form bringen und es an den Medienbuyer ausliefern lassen.

Jetzt mal im Ernst: Ich glaube nicht, dass die neuen Bezeichnungen in den Lehrverträgen den potentiellen Nachwuchs unserer Branche mehr ansprechen werden als bisher. Da hat sich nur ein Gremium beim ZFA mal wieder viele Gedanken gemacht, um mit seinen Ideen der Nachwelt erhalten zu bleiben. Mal abwarten, ob das alles so vom BMWI abgesegnet wird.

Viele Grüße vom Niederrhein,

Peter Röttsches

P. S.: Entgegen der Ankündigung in der Pressemeldung kann ich hier noch keine Neuigkeiten zu den veränderten Berufsbildern finden.

Peter Esser

FDI-Bezirk Freiburg

Beiträge: 4

Wohnort: Todtnau

Beruf: Drucker, Industriemeister Druck

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2

Donnerstag, 4. November 2010, 09:42

Neue Berufsbezeichnungen

Guten Tag Herr Röttsches,

ich hab den Bericht auch gerade gelesen.
Die Berufe im grafischen Gewerbe werden durch immer verschwurbeltere Bezeichnungen nicht an Attraktivität gewinnen.
Mich erinnert das an die Ersatzwörter aus der DDR (Jahresendflügelpuppe).

Wenn junge Leute als Azubis (!) gewonnen werden sollen müssen Betriebe und Verbände sich in der Öffentlichkeit
zeigen. Tage der offenen Tür, Schüler in die Betriebe einladen, öffentliches Gautschen, etc.

Das ist auch ein Thema für uns im FDI.

Gott grüsst die Kunst
Peter Esser

Peter M. Röttsches

FDI-Bezirk Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein

Beiträge: 4

Wohnort: Neuss

Beruf: Offsetdrucker, Drucktechniker

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3

Montag, 17. Januar 2011, 15:02

Hier habe ich eine witzige Karrikatur zu diesem Thema gefunden.

Viele Grüße vom Niederrhein,

Peter Röttsches

Holger Wilhelm

FDI-Bezirk Mainz / Wiesbaden

Beiträge: 35

Wohnort: Ingelheim am Rhein

Beruf: Farbenlithograph, Industriemeister Druck

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4

Freitag, 21. Januar 2011, 09:45

Bessere Berufsbezeichnungen?

Hallo liebe FDI-ler, außer eurer Kritik zu den neuen Berufsbezeichnungen finde ich bei euch aber auch keine Alternativen. Oder soll besser alles beim Alten bleiben? Zugegeben, die neuen Vorschläge des ZFA sind sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber erstens unterstelle ich, dass die Mitglieder im ZFA ihre Sache durchaus ernsthaft und gewissenhaft betreiben und zweitens lässt sich nicht abstreiten, dass junge Menschen sich auch an Berufsbezeichnungen orientieren. Viele Befragungen Jugendlicher nach ihrem Berufswunsch werden mit "weiß nicht, irgend was mit Medien" beantwortet. Das mag für uns alte Hasen alles etwas befremdlich klingen und muss auch nicht kritiklos hingenommen werden, aber die neuen Bezeichnungen gehen meines Erachtens in die richtige Richtung. Und übrigens, wenn mich einer fragt, was ich denn beruflich so mache, sage ich "Mediengestalter" und nicht Farbenlithograph. Komisch, wie man sich an Begriffen manchmal ohne Not orientiert?

Beste Grüße
Holger Wilhelm

Michael Lattreuter

FDI-Bezirk Mainz / Wiesbaden

Beiträge: 60

Wohnort: Nierstein

Beruf: Schriftsetzer, Industriemeister Druck

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5

Mittwoch, 16. Februar 2011, 00:47

Gute Berufsbezeichnungen!

Auch ich denke, dass die neuen Berufsbezeichnungen in die richtige Richtung gehen. Was beispielsweise den Drucker betrifft, steht dieser heute nicht mehr mit dem Ölkännchen und dem Schraubenschlüssel in der Hand an einem 52er Tiegel, sondern meist an einer hochtechnisierten, computer-gesteuerten High-Tech-Maschine, für deren Investitionssumme man schon einen guten Fußballspieler bekommen könnte (der allerdings beim Drucken meistens große Schwächen hat). Insofern hat sich die Verantwortung für die auszuführenden Personen auch entsprechend erhöht. Ob letztendlich die neuen Bezeichnungen auch junge Leute dazu animinert, in die Druck- und Medienbranche einzusteigen, wird sich zeigen. Beim Mediengestalter hat sich das zumindest am Anfang auch sehr positiv bemerkbar gemacht. Bei aller Tradition, man sollte sich Neuerungen gegenüber aufgeschlossen zeigen, auch wenn sich die alten Hasen erst langsam daran gewöhnen werden.

Eine Sache finde ich bemerkenswert. Bei dem allgemeinen Anglizismenwahn ist es doch angenehm, dass man moderne Berufsbezeichnungen auch in verständlicher deutscher Sprache ausdrücken kann. Zumindest bei mir stellen sich die zum Glück noch vorhandenen Haare senkrecht auf, wenn sich bei mir ein Customer Adviser, Sales Representative, Junior Clerk, Account Executive oder ein Human Ressource Developer meldet. Und an der Autobahnraststätte putzt ein Public Sanitation Engineer den Klo . . .

Also: Daumen hoch :thumbsup: für die neuen Berufsbezeichnungen. Schaun wir mal, was dabei rauskommt.

Grüße aus Nierstein
Michael Lattreuter

Helmut Teschner

FDI-Bezirk Bodensee / Oberschwaben

Beiträge: 22

Wohnort: Bad Waldsee

Beruf: Drucker, Ind.-M. Druck, Dipl.-Ing. (FH), Lehramt Druck, StD

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6

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14:27

Duale Ausbildung: Medientechnologe Druck

Die Berufsbezeichnungen waren dringend zu aktualisieren, da beispielsweise der "Drucker" von vielen Jugendlichen und auch Erwachsenen nur als Ausgabegerät eines Rechners gesehen wurde.
Es sollte eine einheitliche, unter einem Stichwort zu findende Bezeichnung in allen Publikationen sein (vgl. Mediengestalter …).
Besonders problematisch war es, die gesamte Breite an Verfahrenstechniken in einer Ausbildungsordnung für die Unternehmen sowie einen darauf abgestimmten Rahmenlehrplan für den dualen Partner Berufsschule zu erarbeiten.
Letztlich ist es nicht die Berufsbezeichnung allein, die für den Ausbildungsberuf wirbt.
Wichtiger ist dann eine qualifizierte duale Ausbildung in den Unternehmen und auch in den Berufsschulen.
  • Die Ausbildungsordnung lässt einen sehr weiten Spielraum an betrieblichen Möglichkeiten zur Ausbildung vor. Konkret: Im Grund kann jeder (Druck-)Betrieb ausbilden, wenn er denn will.
  • Dazu ist neben gemeinsamen Pflichtqualifikationen eine W2-Qualifikation (eine aus 13) auszuwählen.
  • Diese ist bausteinartig durch zwei geeignete W1-Qualifikationen zu ergänzen, die der betrieblichen Struktur, den technischen Ausstattung und Spezialisierungen entsprechen..
  • Die beruflichen Schulen haben nach dem Rahmenlehrplan nur die Möglichkeit, maximal zwischen den drei Säulen Bogen-, Rollen- und Digitaldruck im dritten Ausbildungsjahr zu differenzieren.
Hier liegen erhebliche Probleme, die insbesondere eine bundeseinheitliche, qualifizierte und differenzierte Abschlussprüfung betreffen.

Die Ausbildung kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle daran Beteiligten sachlich und fachlich das Bestmögliche leisten.
Eine enge Kooperation zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule ist dazu erforderlich.

Ebenso sollten die Unternehmen rechtzeitig für einen guten Ausbildungsplatz werben oder durch eine "Schnupperlehre" ihr Unternehmen präsentieren.

In diesem Sinne bleibt noch Einiges zu tun!

Ergänzung 14.07.2011:
Wie und wo bringt sich der FDI bzw. bringen sich konkret Mitglieder des FDI in der Ausbildung, bei Fortbildungen und beim Studium in der Druck- und Medienindustrie ein?
Was kann der FDI als Verband – öffentlich sichtbar – dazu leisten?
Wo ist die fachliche und die persönliche Kompetenz der Mitglieder zu spüren oder wie zu aktivieren?
Beispiele:
FDI-Veranstaltungen, Artikel im DD, Ausbildung im Unternehmen, Mitarbeit in Prüfungausschüssen u.ä.

Bei Veranstaltungen zur Neuordnung ist der FDI leider nicht "sichtbar"!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Helmut Teschner« (14. Juli 2011, 11:02) aus folgendem Grund: Aktualität, Kompetenz des FDI sichtbar werden lassen


Heidemarie Schubert-Kluge

FDI-Bezirk München / Oberbayern

Beiträge: 164

Wohnort: Salzburg

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7

Dienstag, 3. Januar 2012, 20:54

Neue Bezeichnungen der Ausbildungsberufe

Sehr geehrter Herr Teschner.

Nun war ich gerade in Ihrem Artikel zum Thema »Neue Bezeichnungen der Ausbildungsberufe«. Sie bemängeln, und das mit Recht, darin,dass der FDI hierzu (fast) nirgends Flagge zeigt – vor allem auch nicht in Form eines Artikels im DD.

Wie Sie sicherlich wissen bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit seitens des Bundes verantwortlich. Ich bin deshalb immer bestrebt (und die letzten Ausgaben des DD beweisen es) anstelle der bisherigen Eigenwerbung Artikel zu den verschiedensten Themen in diesem unserem Infokasten zu platzieren. Nach insgesamt 10 »Das Wort zum Print«, endend mit der Nr.4/2012, bekomme ich jetzt noch eine Serie von sechs Artikeln zum Thema »strategische betriebliche Weiterbildung«.

Kann ich Sie vielleicht dazu gewinnen für diesen Infokasten, auch in einer Serie, zum Thema »Neue Bezeichnungen der Ausbildungsberufe« zu schreiben? Dies im Anschluss an die Serie der Weiterbildung wäre wirklich des FDI würdig.

Gerne höre ich diesbezüglich von Ihnen – und hoffentlich positiv.

Freundliche Grüße aus der Mozartstadt Salzburg
Heidemarie Schubert-Kluge
h.schubert-kluge@fdi-ev.de

Helmut Teschner

FDI-Bezirk Bodensee / Oberschwaben

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Beruf: Drucker, Ind.-M. Druck, Dipl.-Ing. (FH), Lehramt Druck, StD

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8

Dienstag, 3. Januar 2012, 22:32

Hallo Frau Schubert-Kluge,

Ihr Beitrag und Ihr Angebot zur Mitarbeit freuen mich.
Wir sollten dazu baldmöglichst in Kontakt treten.

Eine gute Zeit
Helmut Teschner

9

Montag, 16. Januar 2012, 08:59

Neue Bezeichnung der Ausbildungsberufe

Guten Tag zusammen,

zu diesem Thema hatte der FDI-Bezirk Nürnberg im September 2011 einen Fachvortrag.

Die Referenten Harald Büttner und Ernst Sommerfeld, beide FDI-Mitglider (!), waren hautnah an der Entstehung beteiligt.

Inhaltlich ein sehr guter Vortrag. Sie können sich ja mit den beiden Herren in Verbindung setzen, evtl. können diese einen Bericht für den DD schreiben.



Gruß aus Franken

Michael Bestle

Helmut Teschner

FDI-Bezirk Bodensee / Oberschwaben

Beiträge: 22

Wohnort: Bad Waldsee

Beruf: Drucker, Ind.-M. Druck, Dipl.-Ing. (FH), Lehramt Druck, StD

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10

Montag, 16. Januar 2012, 13:48

Guten Tag Herr Bestle,

ich danke Ihnen für Ihren Hinweis zu dieser Veranstaltung.

Mit Informationsmaterial (PowerPoint) vom Bundesverband Druck und Medien haben sehr viele IHK´s über die Neuordnung informiert.
Ich selbst habe im Bereich Bodensee-Oberschwaben eine Veranstaltung im Auftrag der IHK durchgeführt.

Bei diesen Veranstaltungen wurden die wesentlichen neuen Strukturen und vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildung zum Medientechnologen Druck vorgestellt.
Broschüren des ZFA begleiteten (begleiten) diese Informationen in ausführlicherer Weise. In dieser Broschüre habe ich einen Artikel über "Standortbestimmung (Seiten 2 bis 4) geschrieben.
Bereits im Vorwort dieser Broschüre wird von einem umfassenden Paradigmenwechsel gesprochen. "Neue Strukturen, neue kompetenzorientierte Qualifikationsprofile und neue Prüfungen wurden erarbeitet …"

Gerade aber zu diesen als wesentlich herausgestellten Punkten konnte in den Vorträgen nichts Konkretes gesagt werden.
Klar ist jedoch, dass jedes Unternehmen, dass es möchte, auch ausbilden kann und darf.
Die Ausbildungsordnung schafft hierzu die rechtlichen Grundlagen.
Und dann …? Und wie …? Was ist konkret zu tun …? Oder einfach: Weiter so wie bisher …?

Mein kritischer Hinweis bezog sich darauf:
Bei allen Veranstaltungen zur Neuordnung konnte weder zur Ausgestaltung der Ausbildung (Umsetzung neuer Strukturen, Paradigmenwechsel u.a.), zu Anforderungen an die Unternehmen und erst recht nichts zu einem Leistungs- bzw. Kompetenznachweise in dieser komplexen Ausbildungsordnung (z.B. Abschlussprüfungen) gesagt werden.

Es geht aus meiner Sicht darum, dass eine Vereinigung von Führungskräften in solch elementaren Bereichen aktiv mitwirken bzw. diese Entwicklungen begleiten muss. Eine später folgende Weiterbildung fordert gut ausbildende Unternehmen sowie darin bestmöglichst ausgebildete, aktive Fachkräfte.
Es geht auch darum, ehrlich und offen zu klären, ob Mitglieder des FDI in den Unternehmen bereit sind, sich in einer qualifizierten Ausbildung aktiv und verantwortungsvoll einzubringen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und unserer Branche viele Unternehmen, die verantwortungsvoll ausbilden
Helmut Teschner

11

Dienstag, 3. April 2012, 11:04

Umfrage vom Deutschen Drucker

Ein Hallo in die Runde,

die neuen Berufsbezeichnungen führen wohl doch zu einer Steigerung der Attraktivität. Immerhin zwei Drittel der an der Umfrage vom Deutschen Drucker (Heft 7 vom 01.03.12) Teilnehmenden ist dieser Meinung:

[url]http://www.print.de/content/collectedinfo/51211
[/url]

Viele Grüße
Ulrich Smets
Ulrich Smets
Schriftführer
FDI-Bezirk Mainz/Wiesbaden

E-Mail: smets@fdi-mainz-wiesbaden.de
www.smets-controlling.de

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