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Marius Dammig

FDI-Bezirk München / Oberbayern

Beiträge: 123

Wohnort: Weyarn

Beruf: Lean Trainer, Lean Experte, Ind.meister Druck, NLP Trainer, Geschäftsführer

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1

Sonntag, 28. April 2013, 21:46

Standardisierungen und Kommunikation

hallo in die Community,

bei einer meiner letzten Abendveranstaltungen des FDI München war der PSO ... der Prozess Standard Offset das Thema.

Was mich dort faszienierte war neben der Betrachtung des Regelwerks eher die Diskussion der Nachhaltigkeiten und das tägliche Leben und Erleben im operativen Geschehen. Schnell kam hier auch der Wink auf die innerbetrieblichen Strukturen und wer mit wem kommuniziert und wer eben auch nicht.

Schon während meiner Ausbildung gab es komplexe Literatur in einer ähnlichen Thematik ... fast schon mit dem unterschriebenen Ausbildungsvertrag ausgehändigt. Ein Standardwerk in einem orangen Cover eingebunden; die Standardisierung im Offsetdruck!

Die Frage, die ich aktuell und gerne in die Runde der Community stelle, wäre: Ist unsere Branche und sind die vorhandenen Unternehmensstrukturen geeignet für Standardisierungen und die damit verbundenen Maßnahmen?

Marius Dammig

Helmut Teschner

FDI-Bezirk Allgäu / Oberschwaben

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2

Montag, 27. Mai 2013, 10:24

Standardisierung und Kommunikation

Hallo Herr Dammig,
leider antwortet niemand, der in der täglichen Praxis steht. Irgentwie beeindruckt mich dies …
– Fühlt sich niemand unserer Mitglieder angesprochen? Ist alles bestens? Oder …
– Zeigt dies eine innere Kündigung zu den betrieblichen Abläufen oder meint man, in dem geamten System des Unternehmens bedeutungslos zu sein?

Eine innere Kündigung der Mitarbeiter kostet den Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg und auf Dauer Millionen an Verlusten.
– Wie können Begeisterung geweckt und das tägliche Tun beflügelt werden?
– Wie kann das Miteinander im Team optimiert und wie können Energiereserven mit Kraft, Mut und Ideen zum Wohle aller im Unternehmen aktiviert werden?

Aufgaben für Führungskräfte!

Eine gute Zeit
Helmut Teschner

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Helmut Teschner« (27. Mai 2013, 10:37)


3

Donnerstag, 30. Mai 2013, 13:39

Standardisierung und Kommunikation

Hallo Zusammen,

"Ist unsere Branche und sind die vorhandenen Unternehmensstrukturen geeignet für Standardisierungen und die damit verbundenen Maßnahmen?"

Grundsätzlich glaube ich, dass jedes Unternehmen für Standardisierung geeignet ist. Es gibt Standards, die wir nicht als solche sehen. Sie gehören wie selbstverständlich zu unserem täglichen Arbeitsablauf. Trotzdem könnten Arbeitsprozesse weiter verbessert werden. Das gelingt uns nur, wenn wir unsere inneren Barrieren überwinden, uns mit Kollegen austauschen und uns verbessern wollen.

Hier sind wir beim nächsten Punkt. Warum fällt es schwer, uns untereinander auszutauschen? Neben der von Herrn Teschner beschriebenen inneren Kündigung höre ich häufig von Mitgliedern, dass Sie sehr flexible und lange Arbeitszeiten haben und auch ihre Freizeit mit Familie einen hohen Stellenwert hat. Weitere Verhaltensweisen zeigt "Der Eisberg der Veränderung".

Die digitale Arbeitswelt hat vieles vereinfacht. Wer hat noch keine Frage in ein Forum gestellt und eine hilfreiche Antwort erhalten? Ich würde mir wünschen, dass es uns auch hier gelingt.

Zu guter Letzt noch meine Frage: Wieviel Zeit wird im Unternehmen für KVP und 5S aufgewendet?

Gruß aus München

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Doris Mohrbach« (2. Juni 2013, 07:12) aus folgendem Grund: Anhang


Marius Dammig

FDI-Bezirk München / Oberbayern

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4

Dienstag, 11. Juni 2013, 11:35

Die 5S Methode und die Kommunikation

hallo an die Community ... und hallo Doris und Herr Teschner,

Ich habe Eure Gedanken gelesen und nehme Sie gerne nach einer gewissen Zeit erneut auf.

Ja, unsere Branche und unser Gewerbe ist natürlich geeignet für Standardisierungsmaßnahmen! Das kann ich nur unterstreichen und gut heißen. Ich glaube auch, dass wir uns oft von "großen Begrifflichkeiten" abschrecken lassen ... diese als zu komplex betrachten und uns ehrfürchtig abwenden und es den Großen überlassen in den Ring der Veränderungen zu gehen.

Dabei praktizieren wir doch täglich im Operativen einen Grad an Krisenmanagement und Optimierungsprozessen und etikettieren es vielleicht nicht als KVP oder Lean Management. Vielleicht macht es Sinn ein paar nützliche Konzepte und Methoden dort zu sichten und diese zu übertragen und in unseren Organisationen auszuprobieren. Also macht es auch Sinn sich die benannte 5S Methode anzuschauen und zu testen. Und ich bin mir sicher, dass Einige von uns in der Richtung unterwegs sind und 5S garnicht inhaltlich kennen.

Wir implementieren gerade 5S Workshops in unseren Werken und Bereichen. Unser Ziel eine aufgeräumte und effiziente Arbeitsplatzgestaltung an den Maschinen zu erreichen - die teuren Produktionsmaschinen sollen schneller in den Prozess kommen. Das fängt mit einem klar strukturierten und sauberen Umfeld an ... das haben schon unsere Mütter gepredigt ;o) ... "räum auf, dann findest Du auch ..."

Wir entwickeln Checklisten, damit es uns leichter fällt und wir nicht permanent neu erfinden müssen!

Was darüber entsteht ist Kommunikation. Das wünsche ich mir auch in der Community! In unseren Workshops ist das die erste Erkenntnis die sich offenbahrt. Oft laufen wir aneinander vorbei und jeder entwickelt für sich selber - die Entwicklungszeiten und -kosten lassen sich gemeinsam verkürzen und oft sind dann die Lösungen konstruktiv und gewinnbringender für alle Seiten. Das wäre auch meine Botschaft an die Community Teilnehmer des FDI.

Das beste Beispiel war die Veredelungssituation von Herrn Bestle - ein Problem schreit nach Ursache und Lösung! Und das hat doch wunderbar geklappt ...

Im Anhang noch eine Übersicht zu der 5S Methode und was sich dahinter verbirgt! Kleines 1 x 1 der Hexenkunst :D

Meine Frage: Denken Sie das Veränderungen lediglich eine Hausnummer für große Druckhäuser sind oder gar nur für potente Branchen wie die Automobilindustrie und pharmazeutische Industrie?
»Marius Dammig« hat folgende Datei angehängt:

5

Sonntag, 16. Juni 2013, 16:07

Standardisierung und Kommunikation

Hallo Marius,

obwohl es endlich Sommer geworden ist, möchte ich Deinen Eintrag kommentieren, weil mich dieses Thema gerade selbst beschäftigt.

Wer schon die Gelegenheit genutzt hat, Euer Unternehmen zu besichtigen, wird vielleicht so wie ich überrascht sein, dass Ihr zu 5S noch Workshops durchführt.

Deine Ausführung zeigt mir aber auch das Potential und die Notwendigkeit, dieses Tool/Methode auch in kleineren Unternehmen anzuwenden. In der einschlägigen Literatur werden vorallem große und mittelständische Unternehmen beschrieben. Erst vor wenigen Tagen war im SZ-Montagsinterview zu lesen, dass auch der Kekshersteller Bahlsen sich "die Japaner" ins Haus geholt hat, um mit deren Hilfe Prozesse zu optimieren.

80% der Unternehmen in der Druckbranche sind kleine Unternehmen mit 5-20 Mitarbeitern und können/wollen keine großen Beträge für Beratung ausgeben. Deshalb werde ich mich mit diesem Tool, das ja in der Anschaffung nichts kostet, noch mehr beschäftigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich jederzeit mit einfachen Mitteln damit beginnen kann, dort wo es notwendig ist.

Leider hat das Ganze nur einen Haken. Ich muß es tun wollen (das ist noch recht einfach) und leider auch selbst tun. ;-)
Meine Frage: Wer entscheidet, welches Thema angegangen wird und wer in welchem Zeitraum überprüft den Prozess?


Sonnige Grüße aus München

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Doris Mohrbach« (17. Juni 2013, 05:13)


Marius Dammig

FDI-Bezirk München / Oberbayern

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6

Mittwoch, 19. Juni 2013, 17:29

Geeignete Methoden für unterschiedliche Unternehmensgrößen

hallo Doris,

interessanter Hinweis auf den Kekshersteller Bahlsen - es scheint als sei Lean auf dem ungebremsten Anmarsch auf viele Branchen. Durch meinen Dialog mit einigen Druckereien und Druckhäusern entdecke ich das Thema dort auf den Agenden mit Top-Platzierung. Zur Zeit bewegen wir uns in einer Kooperation / in einem Austausch mit zwei Druckereien (25 Mitarbeiter und 80 Mitarbeiter) und einem KVP Beauftragten aus der Automobilbranche, um das Thema in den einzelnen Betrieben und Bereichen zu optimieren. Unabhängig vom Druckprodukt und der Dienstleistung ... und unabhängig von der Betriebsgröße.

Die 5S / 6S Methode lässt sich sehr einfach anwenden und die Vorbereitung sind eher gering. Alleine die ersten drei Stepps - Sortiere, Stelle hin und Säubere - bergen enormes Potential. Aktuell sind wir in einem Bereich mit den 5S Maßnahmen im Rahmen eines zweitägigen Workshops aktiv. Der Drang und die Motivation der Mitarbeiter faszinieren mich immer wieder ... einmal angefangen bekommt das Ganze eine Dynamik als hätten die Betroffenen nur darauf gewartet, dass es los geht. Nach zwei Tagen ist der Bereich nicht mehr wieder zu erkennen.

Das Ergebnis ist ein schlanker, aufgeräumter und effizienter Arbeitsplatz! Hier entwickelt sich sogar wieder Spass bei den Mitarbeiter im Umgang mit der Maschine und der Ausrüstung.

Deinen Hinweis auf den Haken an der Sache kann ich nur schmunzelnd bestätigen. Wir versuchen das mit standardisierten Checklisten und übertragen das an die Mitarbeiter / Führungskräfte in regelmäßiger Folge - in der Startversion inklusive Moderation. Stichproben zu Beginn und 5S-Audits alle vier Wochen geben dem Ganzen ein wenig Leben, Regelmäßigkeit und Ernsthaftigkeit ... der Zeitaufwand liegt bei 30 Minuten je Aktion und Check.

... nicht wundern wenn bei der Anwendung der 5S Methode auch andere Themen an die Oberfläche gelangen. Dann merkt Mann und Frau, dass das Thema bei den Mitarbeitern als Volltreffer gewertet werden kann ... und das kommt dann ungebremst 8)

Grüße in die große Stadt

Burkhard Jägerfeld

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7

Sonntag, 23. Juni 2013, 13:21

Hallo Herr Dammig,

könnten Sie Muster Ihrer Checklisten in die Community stellen?
FDI Bezirk Göttingen/Südniedersachsen
Führungskräfte der Druckindustrie und Informationsverarbeitung e.V.

Burkhard Jägerfeld - Ehrenvorsitzender


Peimannsgasse 1a
37412 Herzberg am Harz
Tel. 05521-2614
eMail fdi-goettingen@bj-herz.de - www.fdi-ev.de

Marius Dammig

FDI-Bezirk München / Oberbayern

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8

Montag, 24. Juni 2013, 13:15

5S Checkliste

hallo Herr Jägerfeld,

vielen Dank für Ihr Interesse!

Ja, allerdings kann ich Ihnen die Checkliste nur bedingt zukommen lassen. Daher lediglich ein mit Lücken versehener Rohling (Seite 1) aus der Entstehungszeit. Das Dokument findet sich bei uns bereits in einem aktualisierten Reifegrad im Qualitätsmanagement wieder, und ist dort auch hinterlegt ... es gibt somit auch einen Aufschluss über den Status zur Wertig- und Dringlichkeit im Unternehmen.

Die Checklisten sind je Bereich mit Abfragekriterien standardisiert; ungefähr 70% ist bereichsidentisch benannt und 30% bereichsspezifisch. Das Feintuning der Checks ergibt sich durch eine Anzahl von 5S-Trainings und -Audits. Die Themen und Fragen wurden auch mit den Mitarbeitern entwickelt!

In den Rubriken "Ja - Teils - Nein" werden die Ergebnisse zugeordnet und abgehakt. Und in der Gesamtdarstellung werden lediglich die Summen aus den drei Rubriken gebildet. Nun lassen sich erste Schlüsse daraus ziehen in den unterschiedlichen Mengenbildungen zueinander. Es können auch Themen-Cluster in den Fragestellungen gebildet werden mit unterschiedlichen Multiplikatoren / Gewichtungen - je nach Dringlichkeit, um so die Auswertungen auch objektiver zu gestalten und zu bewerten.

Sollten Sie noch Fragen haben - sehr gerne.

Grüße in den Norden

Marius Dammig
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9

Mittwoch, 3. Juli 2013, 19:35

Werte ohne Verschwendung

Hallo Marius,

danke für Deine Checkliste, die uns auch zeigt, welche Gewohnheiten sich eingeschlichen haben, die nicht zur eigentlichen Arbeit gehören. Ich kann mir vorstellen, dass z.B. telefonieren mit dem privaten Handy am Arbeitsplatz eine Entwöhnungsphase benötigt und die im ersten Moment Unmut hervorrufen kann. Jeder wird zahlreiche Beispiele im Betrieb täglich selbst beobachten können.

Mit etwas Beobachtungsgabe und Willen kann jeder die Liste mit eigenen Fragen füllen, um seine individuelle Verschwendungsarten zu elemenieren und wirtschaftlicher arbeiten zu können.

Auch wenn es für viele ungewohnt ist, unter "Beobachtung" zu stehen, nur gemeinsam kann es gelingen Werte ohne Verschwendung zu schaffen. Jede(r) bzw. jedes Team kann Werte und Verschwendung für sich selbst definieren und dort beginnen, wo er/sie/es gerade die Notwendigkeit sieht.

Viel Spass und Erfolg beim Beobachten ;-) und Verbessern

Gruß
Doris Mohrbach


Effizienz bedeutet die Dinge richtig zu tun.
Effektivität bedeutet die richtigen Dinge zu tun.
Peter Drucker

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Doris Mohrbach« (4. Juli 2013, 17:32)


10

Montag, 8. Juli 2013, 08:15

Auf der Suche nach ewiger Verbesserung

Hallo Zusammen,

heute möchte ich auf o.g. Artikel im Handelsblatt (Printausgabe) vom 8. Juli 2013 aufmerksam machen. Hier wird nach Bahlsen ein weiteres Beispiel ausserhalb der Automobilbranche beschrieben, das Kaizen (kai = ändern, zen = zum Guten) erfolgreich eingeführt hat.

In diesem Artikel sind drei wesentlichen Punkte herauszustellen:

1.) Kaizen konnte erst in einer Schwächeperiode durchgeboxt werden.
2.) Fischer hat nicht nur die Instrumente importiert, sondern auch die Philosophie.
3.) Entscheidend ist, dass die Mitarbeiter das Unternehmen verändern, nicht die Führungskräfte.

Gerade Letzteres sollte uns zu denken geben. In diesem Artikel werden die Führungskräfte als Bremse/Verhinderer beschrieben. Das größte Potenzial steckt in der Belegschaft, die keine Angst haben muß, sich selbst wegzurationalisieren. Eine für manchen ungewohnte Situation, aber auch eine Chance.

Ein weiterer Artikel beschreibt, dass die alte Philosophie bei Toyota neu belebt wird, weil die Prinzipien vernachlässigt wurden.

Erfolgreiches Kaizen und sonnige Grüße

Doris Mohrbach

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Doris Mohrbach« (8. Juli 2013, 08:51)


Helmut Teschner

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11

Montag, 8. Juli 2013, 12:33

Führungskräfte

Guten Tag Frau Mohrbach,

danke für Ihre Aktivität und Ihren interessanten Hinweis.

Mich interessiert dies Thema, obwohl ich nicht mehr in der täglichen Praxis damit zu tun habe,
Es ist einfach spannend, was bewegt werden kann!

Leider ist die Community absolut wenig aktiv oder uninteressiert …
und das nicht nur bei diesem interessanten Themenbereich.

Sie schreiben:
"Entscheidend ist, dass die Mitarbeiter das Unternehmen verändern, nicht die Führungskräfte."
Offensichtlich sehen dies "unsere" Führungskräfte ebenso! Dann sollen die Mitarbeiter mal …

Ich bin über die mangelnde Aktivität oder das Interesse oder welche Gründe es auch immer sein mögen doch sehr enttäuscht.
Natürlich: Jeder gute Fachmann hat viel Arbeit, aber selbst ein kurzer Gedankenaustausch mit guten Partnern hilft auch!

Ich wünsche Ihnen, Herrn Dammig und allen Aktiven eine gute Zeit
Helmut Teschner

Marius Dammig

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12

Montag, 8. Juli 2013, 21:47

Der Weg zur Verbesserung - Fluch und Segen

hallo Doris, hallo Herr Teschner,

in dem Thema steckt anscheinend und unheimlich viel Zündstoff und Dynamik drin! Jetzt gilt die Frage welchen "Heldentod" man sterben will - Mitarbeiter mitnehmen und begeistern / mich als Führungskraft begeistern oder Trutzburgen bauen und sichern. Dabei geht es hier lediglich und thematisch um die Fragestellung "Wie verändern wir uns zum Erfolgreichen" ... "Wie finden wir gemeinsam Wege zur Perfektion"

Zu den drei wesentlichen Punkten gesagt:



  1. KVP, Lean und KAIZEN werden gerne in der Not zum Rettungsanker - das ist ok! Leidensdruck erzeugt manchmal Kreativität ...
  2. KVP, Lean und KAIZEN müssen Philosophie sein - sonst wird es nicht wirklich lebendig und kann nicht gelebt werden.
  3. KVP, Lean und KAIZEN geht nur mit allen - Mitarbeitern und Führungskräften; hier wird der belohnt der die beiden Gruppen bewußt dort abholt wo diese gerade stehen; eins ist sicher ... das sind zwei "Haltestellen" und somit zwei Vorgehensweisen und Startpunkte


Das Phänomen bei den Führungskräften liegt oft in der Tatsache begründet, dass die "Ihre" Bereiche schützen. Veränderung bedeutet für die Kollegen beim ersten Hinschauen Kritik an Ihrer operativen Führungsarbeit. Das gilt zu lösen! Denn oft gibt es in den Unternehmen kaum Feedback-Kulturen - eher Angst vor der latenten Schuldfrage. Ich erlebe das immer wieder - im scheinbar kleinen Thema wie im Großen.
Man könnte es auch als Kulturschock verstehen.


Der Schlüssel zum Erfolg lautet Kommunikation! Kommunikation schafft konstruktive Verhältnisse und die ebenen den Weg / die Wege zur Veränderungsbereitschaft.

Das Ziel und die Vision könnte eine typische Unternehmenspyramide sein, die im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt wird. Als die Quelle der Aufgabenstellung muss der Prozess von der Kundenanforderung über unsere Produktionsschritte bis zur Kundenerwartung stehen. Das ist nun OBEN - die "breite Spitze" des Unternehmen! Darunter befinden sich die Support- und Dienstleistungsbereiche - auch das komplette Management. Die sind nun dafür verantwortlich, dass der eigene Prozess ohne Verschwendung funktioniert. Keine Bereiche, keine Abteilungen, keine Hierarchie ... nur Ressourcen - das wäre ein funktionierendes Konstrukt.

Manchmal braucht es einen langen Atem ... es lohnt! Aufgeben gilt nicht!!!

Grüße nach München und Oberschwaben

Marius Dammig

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marius Dammig« (9. Juli 2013, 08:52)


Marius Dammig

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13

Donnerstag, 18. Juli 2013, 13:23

Kommunikation am Ort des Geschehens

hallo in die Community,

passend zum Thema möchte ich noch einen Chart zur Diskussion ergänzen, der das Argument und die Notwendigkeit der Kommunikation unterstreicht. Gleichzeitig auch aufzeigt was nötig ist um eine nachhaltige Entwicklung im kontinuierlichem Veränderungsprozess bis zum Lean Management zu gewährleisten - gelebter Veränderungsprozess wird deutlich über Kommunikation und erklären. Kommunikation ist Führungsaufgabe - und das am Ort des Geschehens. Gemeinsam mit den Mitarbeitern und Kollegen.

Marius Dammig
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Marius Dammig

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14

Dienstag, 17. Juni 2014, 09:47

Eine Prozesstafel entsteht!

hallo in die Community,

ein erneuter Versuch in dem Forum / Thema Kommunikation die Kommunikation zu beleben.

Vor ein paar Monaten starteten unsere Auszubildende ein Projekt mit dem Thema Kommunikation und Integration im Bereich Druck mit seinen Mitarbeitern. Ziel war es einen geregelten und transparenten Dialog Führungskraft / Mitarbeiter zu realisieren. Austausch, Integration der Kollegen, Ideen-Vielfalt und Motivation soll greifbar werden.
Dies an einem zentralen Ort in dem Bereich. Kommunikation in Regelrunden. Kommunikation an der Prozesstafel! Kommunikation als Top-Down-Variante aber auch als Bottom-Up-Möglichkeit - ein Dialog!.
Die Prozesstafel ist das Produkt welches die Auszubildenden mit einigen Mitarbeitern entwickelt hatten - in mehreren Designs.
Dieses Board mit dem PDCA Regelkreis (Plan, Do, Check, Act) sammelt nun die Ideen, die die Mitarbeiter als Maßnahme bestimmen und lässt diese in der Bearbeitung durch den Kreis visualisiert in Kärtchen "wandern". Jeder der Mitarbeiter kann den aktuellen Status ersehen und ggf. in der Bearbeitung beschleunigen.
Dies haben wir nun in der Konzeption für das Unternehmen übernommen und werden es weiter ausbauen.
Unser Vertrieb ist die nächste "Haltestelle" wo wir die Tafel einsetzen.

Gruß aus Miesbach und Magdeburg
Marius Dammig
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Marius Dammig

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Montag, 7. März 2016, 11:34

Kommunikation fördert Veränderungsbereitschaft

hallo in die Community,

vor längerer Zeit ... 2014 ... hatten es eine kleine Welle der Diskussion zu dem Thema Kommunikation gegeben.
Auch wenn das Thema schon des Öfteren in der Rubrik Auftragsmanagement und Lean Management aufgetaucht ist platziere ich es heute artgerecht in dieser ...

Mittlerweile gibt es auch sehr hochtrabende Begrifflichkeiten wie Shopfloor Management ... Wertstrom Management, die das Thema Kommunikation sehr stark beinhalten und fördern. Und egal wie ES nun benannt wird, ist es gerade der Schlüssel für Veränderungsbereitschaft und somit eröffnet es neue Wege zur gemeinsamen Entwicklung.

Wir reden oft über Kommunikation; und wenn wir hinter die Vorhänge der Unternehmen schauen, müssen wir eingestehen dass diese nicht selbstverständlich existiert. Oft fehlen die notwendigen Strukturen und das Verständnis dafür. Das kann man ändern!
Ein Hilfsmittel sind die Prozesstafeln auf den unterschiedlichsten Ebenen mit einem Ziel- / Themen-Entfaltungsprozess der durchgängig einen Dialog ermöglicht ... von Oben nach Unten und umgekehrt ... von der Geschäftsleitung bis zur Prozessebene ... und umgekehrt.

Aus Erfahrung starten wir intern und extern zuerst mit der Hilfe der Prozesstafel, um mit einer veränderten Dynamik in Veränderung und
Entwicklung in Richtung exzellente Organisation zu gehen.

Probiert es aus!

Gruß
Marius D.

... im Anhang eine Prozesstafel in einem kleineren Kontext ... gemeinsame Entwicklung einer Technologie ...
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