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Heidemarie Schubert-Kluge

FDI-Bezirk München / Oberbayern

Beiträge: 223

Wohnort: Salzburg

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Freitag, 26. Juli 2013, 07:43

ProzessStandard Digitaldruck (PSD): Übersicht im Profildschungel

Mit diesem Diskussions- und Besichtigungsabend am Dienstag, dem 17. September 2013 um 19:00 Uhr im Hause der FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V., beginnt der Bezirk München/Oberbayern sein 3.Trimester 2013.

Der Referent ist kein geringerer als der »Vater« des Prozess-Standard Digitaldruck, Herr Dr. Andreas Kraushaar.

Jede Druckerei ist um ein hohes Qualitätsniveau bemüht. Voraussetzung hierzu ist das Arbeiten nach sinnvollen Regeln, d. h. nach einem Standard. Während der ProzessStandard Offsetdruck [PSO] die relevanten Produktionsstufen im Offsetdruck seit Jahren erfolgreich umsetzt, fehlten herstellerunabhängige Richtlinien für die industrieübliche Produktion im Digitaldruck, wo die Produktionsschritte, die eingesetzten Materialien und Ausgabeprozesse bekanntermaßen sehr vielfältig sind. Diese Lücke schließt nun der ProzessStandard Digitaldruck [PSD], in dem er Vorgaben von der Datenannahme bis zum industrieüblichen Druck bereitstellt. Der Schwerpunkt des PSD liegt auf der sicheren Prozessbeherrschung entlang aller notwendigen Produktionsschritte mit dem Ziel einer vorhersagbaren Druckqualität. Um dies zu erreichen, sind neben qualifizierten Fachkräften und einer geeigneten Gerätetechnik insbesondere das Zusammenspiel wichtiger internationaler Normen und De-facto- Standards von großer Bedeutung. Erst eine geeignete Verzahnung wichtiger Normen wie beispielsweise die ISO 3664 für die Abmusterung, die ISO 13655 für die Farbmessung, die ISO 15930 für den Datenaustausch, die ISO 15311 für den Digitaldruck sowie die ISO 14861 für den Softproof kann dies gewährleisten.

In diesem Vortrag wird ein Überblick zum PSD gegeben, wobei der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Ausgabeprofilen liegt. Es wird gezeigt, wie die konkrete Aufbereitung für die jeweilige Ausgabebedingung (gemäß PSO) durch eine allgemeingültige Aufbereitung für einen Austauschfarbraum (vom dem dann der Dienstleister eine Datentransformation zum jeweiligen Ausgabeprozess etabliert) ersetzt wird.

An den Vortrag wird sich noch eine Besichtigung der FOGRA anschließen sowie eine Diskussion in »gemütlicher Runde« im Hause der FOGRA.