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Holger Wilhelm

FDI-Bezirk Rhein-Main

Beiträge: 41

Wohnort: Ingelheim am Rhein

Beruf: Farbenlithograph, Industriemeister Druck

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1

Mittwoch, 2. Februar 2011, 19:38

Liebe Designer...

...immer wieder bekomme ich als Vorstufenmensch Druck-PDFs, die bei diversen Farben Tonwerte aufweisen, die, ich will es mal so ausdrücken, im "Mikrobereich" liegen. Eine Farbfläche bestehend aus 10% Cyan, 2% Magenta, 1,2% Gelb und 3,6% Schwarz wird im Offsetdruck mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ohne den Gelbanteil, ja sogar in vielen Fällen ohne den Magentaanteil auskommen müssen. Warum? Weil ein allzu kleiner Rasterpunkt im Druckverfahren nicht überlebensfähig ist. Jenseits von 2% werden wenige Druckereien eine Garantie auf Druckbarkeit übernehmen wollen, weil es einfach physikalische Grenzen in der Umsetzung gibt. Wie denn so etwas passiert? Die Erklärung liegt in den unbegrenzten Möglichkeiten unserer Layoutprogramme, allen voran InDesign. Wenn ein vollflächiger Tonwert angelegt und anschließend nach Belieben abgesoftet oder transparent eingestellt wird, darf man sich nicht wundern, wenn im Druck-PDF geringste Prozentwerte heraus kommen. Deswegen ist es sicher immer empfehlenswert das Druck-PDF noch mal nachzumessen, um Überraschungen im Druckergebnis vorzubeugen.

Gruß aus Rheinhessen
Holger Wilhelm

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